In vielen Organisationen hat sich IAM eher organisch als strategisch entwickelt. Im Laufe der Zeit kamen neue Anwendungen hinzu, Cloud-Dienste wurden neben bestehenden On-Premises-Systemen eingeführt, und die Zugriffsanforderungen wurden auf Partner, Berater und externe Nutzer ausgeweitet. Das Ergebnis ist oft eine fragmentierte IAM-Landschaft, die zwar funktioniert, aber nur mit wenigen automatisierten Prozessen, erheblichem manuellem Aufwand, Ausnahmen und Workarounds.

Gleichzeitig haben sich die Erwartungen verschoben. Verordnungen wie NIS2 und DORA stellen klarere Anforderungen an Zugriffskontrolle, Rechenschaftspflicht und Überprüfbarkeit. Von Security Teams wird erwartet, dass sie nachweisen, wer Zugriff auf was hat, warum dieser Zugriff besteht und wie er über den gesamten Identitätslebenszyklus hinweg verwaltet wird. Dies in einer hybriden, komplexen Umgebung zu erreichen, ist selten einfach.

Zuerst den Zugriff sichern, dann die Struktur aufbauen

In der Praxis beginnen die meisten IAM-Projekte mit dem Zugriff. Starke Authentifizierung, zentralisierte Richtlinien und ein einheitliches Anmeldeerlebnis über alle Systeme hinweg sind unmittelbare Prioritäten. Das Access Management reduziert Risiken schnell und legt den Grundstein für eine umfassendere Identitätskontrolle.

Der Zugriff allein löst jedoch keine Fragen der Zuständigkeit und Aufsicht. Mit der Zeit benötigen Organisationen einen besseren Überblick über Identitäten, klarere Genehmigungsworkflows und strukturiertere Prozesse für Neueinstellungen, Versetzungen und Austritte. Die Herausforderung besteht darin, Governance einzuführen, ohne bestehende Systeme zu stören oder umfangreiche „Rip-and-Replace“-Projekte zu erzwingen.

Ein moderner IAM-Ansatz ermöglicht es Ihnen, Schritt für Schritt voranzukommen. Governance-Funktionen können schrittweise hinzugefügt werden, wobei bestehende Verzeichnisse, Identity Provider und Geschäftsprozesse als Grundlage dienen. So können Sie Kontrolle und Compliance in Ihrem eigenen Tempo verbessern und gleichzeitig die operative Stabilität aufrechterhalten.

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IAM für den europäischen Kontext

Europäische Organisationen unterliegen einem gemeinsamen regulatorischen und rechtlichen Rahmen, in dem Transparenz, Datenschutz und Rechenschaftspflicht im Mittelpunkt stehen. IAM-Lösungen müssen diese Realität auf allen Ebenen widerspiegeln.

Die Entscheidung für eine in Europa entwickelte IAM-Lösung bedeutet, mit Lösungen zu arbeiten, die von denselben Verordnungen, Erwartungen und Einschränkungen geprägt sind, denen Sie gegenüberstehen.  

Bei Pointsharp konzentrieren wir uns darauf, IAM-Lösungen bereitzustellen, die die tatsächliche Arbeitsweise europäischer Organisationen unterstützen, unabhängig davon, wie komplex oder weitreichend Ihre Infrastruktur ist. Wir können Ihnen bei allem helfen – von der Absicherung des Zugriffs bis zur Einführung von Identity Governance dort, wo dies für Ihre Organisation sofort den größten Nutzen bringt, und dann skalieren, während Ihre Reise weitergeht oder neue Verordnungen eingeführt werden.